EIP Projekt

Nutzung von Gesundheitsdaten zur Verbesserung von Atemwegserkrankungen und Parasitenbefall bei Mastschweinen - 1.9.2017 bis 31.10.2020

Nach drei Jahren Laufzeit ist mit Ende Oktober 2020 das Projekt beendet worden. In dem 2017 gestarteten Projekt hat man sich damit beschäftigt, wie es den LandwirtInnen erleichtert werden kann, die Gesundheit ihrer Mastschweine im Blick zu behalten, denn gesunde Mastschweine sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes.

Die bereits vorhandenen Gesundheitsdaten für Landwirte nutzbar zu machen, war eines der Ziele des Projektes der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP), welches in Österreich vom BMLRT über die "Ländliche Entwicklung" gefördert wird. Dieses Ziel wurde erreicht, in dem eine Gesundheitsdatenbank mit den SFU-Daten sowie Klassifizierungsdaten erstellt wurde. Außerdem wurde im Rahmen des Projektes der GEMA-Check-Fragebogen, der Befundkatalog sowie ein alternatives Befundschema für die amtliche SFU entwickelt.

Die Übersicht des Projektes finden Sie im Flyer.

Eine Übersicht zum Abschluss des Projektes lesen Sie unten und auch im VÖS-Magazin 4/2020 (auf Seite 26 - 27):

 

 

Lehrpfad "Moderne Schweinehaltung in Österreich"

Das Wissen um moderne Nahrungsmittelproduktion ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, Jugendliche und Kinder haben weniger Bezug zu Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln als noch vor einigen Jahrzehnten. Dies trägt dazu bei, dass der Zusammenhang zwischen Tierhaltung und dem fertigen Fleischgericht am Teller aus dem Fokus rückt. Auf der anderen Seite werden die Produktion und der Konsum von Fleisch und Schweinefleisch imBesonderen sowie deren Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Ethik diskutiert.

Der Lehrpfad und die dazugehörenden Unterrichtsmaterialien sollen Fakten für diesen Diskurs liefern. Über den landwirtschaftlichen Betrieb hinaus wird die Wertschöpfungskette betrachtet und der Weg des Schweinefleischs vom Bauernhof bis zur Theke nachvollziehbar.

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Elektronische Ohrmarke

In einem österreichweiten Projekt prüfen wir momentan den Einsatz von elektronischen Ohrmarken.
Als Pilotprojekt entwickelte die EZG Gut Streitdorf mit der Firma Sapro eine Elektronische Ohrmarke, die zu einigen Neuerungen in der Tierkennzeichnung führen soll. Diese elektronische Ohrmarke unterscheidet sich äußerlich kaum von der gewohnten Ohrmarke, enthält aber einen RFID- Chip, der im UHF-Bereich arbeitet (868 MHZ) und mit einem 24-stelligen Code programmiert wird. In diesem Code sind die Länder- und Bundesländernummer sowie die LFBIS-Nummer des Herkunftsbetriebes und eine laufende Nummer enthalten.

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Projekt zur Abferkelbucht "Pro- Sau"

Der Kastenstand in der Abferkelbucht sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für Diskussionen. Die 1. Tierhaltungsverordnung wurde daher am 9. März 2012 novelliert, die überarbeitete Verordnung bringt einige Veränderungen mit sich. Die Sauen dürfen in Zukunft nur mehr zeitweise fixiert werden, neue Mindestabmaße der Buchten wurden festgelegt. Da die neue Verordnung eine Forschungs- und Entwicklungsphase für neue Abferkelbuchten vorsieht, wurde das Projekt "Pro-SAU" gestartet.

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