EIP Projekt

Nutzung von Gesundheitsdaten zur Verbesserung von Atemwegserkrankungen und Parasitenbefall bei Mastschweinen

Im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) wurde ein Projekt zur Verbesserung der Tiergesundheit bei Mastschweinen konzipiert.

Ziel des Projektes ist es, die vorhandenen Gesundheitsdaten von Schweinemastbetrieben besser zu vernetzen und den LandwirtInnen sowie den BetreuungstierärztInnen als Hilfsmittel zur Bewertung des Gesundheitszustandes zur Verfügung zu stellen.

Dazu werden die Informationen aus der Schlachttier- und Fleischuntersuchung (SFU-Befunde) in eine Gesundheitsdatenbank integriert. Derzeit werden die SFU-Befunde in Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit erhoben. Ihre Eignung als Daten für die Bestandbetreuung wird deshalb im Rahmen des Projektes überprüft werden.

Außerdem erfolgt die Entwicklung von „Werkzeugen“ (z.B. in Form von Checklisten, Evaluierungstools oder Webanwendungen) für die Bereiche Biosicherheit, Atemwegserkrankungen und Parasitenbefall. Diese sollen den LandwirtInnen und BetreuungstierärztInnen helfen, Risikofaktoren und Schwachstellen des Betriebes in Hinblick auf mögliche Gesundheitsprobleme (durch Miteinbeziehung der Gesundheitsdaten) zu erkennen und Verbesserungsmaßnahmen vorzuschlagen. Nach der Umsetzung der ausgewählten Maßnahmen soll die Verbesserung hinsichtlich der Tiergesundheit anhand der Gesundheitsdaten evaluiert werden. Idealerweise kann dadurch auch der Einsatz von Arzneimitteln reduziert werden.

Die Operationelle Gruppe setzt sich aus Landwirten, einem Tierarzt, dem Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS), dem Tiergesundheitsdienst Oberösterreich (OÖ TGD) sowie dem Verband landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten OÖ (VLV) zusammen. Kooperationspartner sind die Veterinärmedizinische Universität Wien sowie die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU).

Nach erfolgreichem Abschluss des Projektes sollen die erzielten Ergebnisse allen Schweinemastbetrieben in Österreich zu Gute kommen.

Untenstehende Grafik zeigt die Struktur des EIP-Projektes.

EIP Abb

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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