Ferkel- u. Mastschweinevermarktung

oeboerse neu

Die im VÖS über die Erzeugergemeinschaften organisierten Ferkelproduzenten vermarkten im Jahr ca. 2 Mio. Stück Ferkel und ca. 200.000 Stück Babyferkel. Neben dem jeweils am Montag zu fixierenden Ferkelpreis besteht die Hauptaufgabe des VÖS Ferkelausschusses in der Sicherung und Stärkung der heimischen Ferkelproduktion.

Ein wesentliches Merkmal der organisierten österreichischen Schweineproduktion ist die gute und konstruktive Zusammenarbeit über alle Produktionssparten hinweg. Nur in gemeinsamer Arbeit ist es möglich, den Schweinemästern ein an die österreichische Preismaske optimal angepasstes Ferkel zu liefern.

Mit Österreichs Beitritt zur EU wurde klar, dass nur durch verstärkte Zusammenarbeit auf allen Ebenen die Marktposition der österreichischen Schweinebauern gehalten und ausgebaut werden kann. Die 1994 gegründete Österreichbörse (Ö-Börse) war ein entscheidender Schritt zur Stärkung der Wettbewerbsposition gegenüber den Abnehmern.

Die Ö-Börse wurde durch einen Zusammenarbeitsvertrag der drei Erzeugerorganisationen für Mastschweine in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark geschaffen und ist der größte Anbieter für Schlachtschweine in Österreich.

Die Vermarktungsusancen der Ö-Börse gelten als Leitbild für den gesamten österreichischen Schlachtschweinemarkt. Der wöchentlich fixierte Basispreis ergibt die Preisorientierung für die gesamte Branche.

Börsenusancen sowie die Masken für die Klassifizierung und Preismasken finden sie auf den Homepages der Erzeugergemeinschaften. 

Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf (Ferkelvermarktung)

Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf (Mastschweinevermarktung)

Abrechnungsmodell Styriabrid

Verrechnungsschema Styriabrid

Preismaske und Usancen VLV